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28.10.2009  Konstituierende Ratssitzung - Amtseinführung und Vereidigung von Bernhard Baumann und den neuen Ratsvertretern.

Unter großem Applaus und begleitet von vielen Besucher auf der vollbesetzter Tribüne wurde Bernhard Baumann vom Ratsältesten Fritz Fünfsinn ( FDP) vereidigt und er nahm daraufhin offiziell sein Amt als Bürgermeister auf und leitete den weiterem Verlauf der Ratssitzung.

In seiner Antrittsrede bedankte er sich nochmals für die parteiübergreifende, tatkräftige Unterstützung während des Wahlkampfes und er wünschte sich deren Fortsetzung auch in der weiteren Zusammenarbeit mit den Parteien und der Wählergemeinschaft. Auch die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken mit den Bürgern sieht er als sehr wichtig an, um Neunkirchen gemeinsam weiter nach vorne zu bringen. Durch die vielen freundlichen Begegnungen mit Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde fühlt er sich schon ziemlich heimisch in Neunkirchen und macht ihm den Start als Bürgermeister wesentlich leichter.

Jutta Capito (CDU) und Almuth Bickart (UWG) übermittelten Herrn Baumann mit einem Zitat von Winston Churchill die besten Wünsche:  "Es ist sinnlos zu sagen: Wir tun unser Bestes. Es muss Dir gelingen, das zu tun, was erforderlich ist".  Ihr Geschenk an ihn war das Versprechen, ihn dabei tatkräftig zu unterstützen.

Bei der Überreichung eines Präsentkorbes brachten Frau Capito und Frau Bickart Herrn Baumann und das Publikum zum Schmunzeln. Der Korb war gefüllt mit guten Wünschen und nützlichen Helfern für seine zukünftige Arbeit, z.B.: Spardose für einen ausgeglichenen Haushalt, Schraubenschlüssel für florierende Wirtschaft, Hammer für ein tatkräftiges Team in Rat und Verwaltung, Drahtseil für "Nerven wie Drahtseil", Kühlkissen, um bei hitzigen Diskussionen einen kühlen Kopf zu bewahren, einen Stein - damit er aus Steinen, die ihm ab und zu in den Weg gelegt werden - Konstruktives bauen kann. Ein Kompass soll ihm Orientierung und Sicherheit geben, sowie ein Straßenplan von der Gemeinde Neunkirchen ihm helfen, den richtigen Weg zu finden. Für ein Päuschen zwischendurch, zur Erholung von Körper und Seele, war noch ein Päckchen Tee dabei, sowie eine Blume für den Beginn der Verschönerung der Ortsmitte.

Die anschließende Ratssitzung brachte Herr Baumann mit Unterstützung von Herrn Weber und Herrn Flick gut hinter sich und er lud alle noch zu einem kleinen Empfang ins Bürgerhaus ein, um gemeinsam bei einen Gläschen auf die neue Ära im Rathaus und in Neunkirchen anzustoßen.

 

 

A.Bickart

 

 

24.3.2010  

Am Mittwoch trat der Rat der Gemeinde Neunkirchen zusammen, u.a. zur Verabschiedung des Haushaltes 2010. Wie allen mittlerweile bekannt sein dürfte, steht auch Neunkirchen ein schwieriges Haushaltsjahr bevor. Der Rat verabschiedete einen Haushalt der "Verantwortung für die Zukunft" unserer Gemeinde, für die Menschen, die hier leben und für die künftigen Generationen. Dieser Haushalt stellt einen wichtigen Baustein dar, um die finanzielle Handlungsfähigkeit unserer Gemeinde zu erhalten.
Die Sanierung des Haushaltes ist eine Kernaufgabe der Verwaltung und des Rates, die es heißt gemeinsam anzupacken. Wir schaffen das – weil wir das schaffen müssen.

Das wird nicht einfach. Was auf die Gemeinde Neunkirchen und seine Bürgerinnen und Bürger zukommt, weiß noch keiner so richtig. Aber eines ist ganz klar:
Von einigen Bequemlichkeiten und Besitzständen werden wir uns verabschieden müssen. Wir brauchen ein Umdenken in unserer Gemeinde. Es muss der Blick für das Ganze geschärft, weg von dem Sankt-Florians-Prinzips. "Überall muss gespart werden – aber eben nicht bei mir und nicht bei uns. Von vielen  werden Konzepte zur Sanierung gefordert – aber wehtun dürfen sie nicht".

Wir müssen alle die Realität erkennen, der wir uns stellen müssen, damit wir auch in Zukunft noch eigenständig unsere Gemeinde Neunkirchen gestalten können. Es muss uns gelingen, dass Bürgerinnen und Bürgern Verständnis aufbringen für die zu treffenden Maßnahmen, sie einbeziehen in diesen schwierigen Prozess der Haushaltssanierung, wird ganz entscheidend für den Erfolg sein. Wir müssen ehrlich sagen, was an notwendigen Kürzungen und Erhöhungen vorgenommen werden muss.

Die äußerst schwierige Haushaltssituation wird ein Hauptthema der politischen Diskussionen im Rat und bei den Bürgerinnen und Bürgern bleiben. Die Schuldensituation beschäftigt uns nicht nur, sie belastet jeden von uns und stellt Neunkirchen  vor Herausforderungen, die wir nur gemeinsam angehen können, um endlich wieder eine Zukunftsperspektive für die kommunalen Finanzen zu erreichen. Wir haben hierbei nur dann eine Chance, wenn wir sowohl unsere eigenen Anstrengungen konsequent fortführen, so schmerzhaft sie sich auch in vielen Bereichen auswirken - und dann aber auch mit ebensolcher Vehemenz die Hilfe von Außen - von Bund und Land - fordern!

 

 

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