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Haushaltsreden der  UWG

 

 

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Die UWG-Neunkirchen wurde in unten stehendem Leserbrief vom 15.11. direkt angesprochen, daher fühlen wir uns veranlasst dazu Stellung zu beziehen.

 

 

 

Zum Leserbrief SZ 15.11.13 von Tobias Weller in Sachen Sekundarschule Herdorf-Neunkirchen

 

 

Verfasser.:

Gerhard Lichtenthäler   Vorsitzender der UWG-Fraktion im Rat der Gemeinde Neunkirchen

 

Schon der Verfasser des SZ - Artikels vom 7.11.13 war mit seiner Bemerkung „gaben die Ratsmitglieder mehr oder weniger geschlossen ein klares Signal pro Sekundarschule, nur die UWG meldete sich nicht zu Wort“ dem Trugschluss erlegen, die UWG stehe nicht hinter dem Ratsbeschluss zur geplanten Errichtung einer Sekundarschule auf dem Rassberg. Herr Tobias Weller macht nun den gleichen Fehler, allerdings nicht ohne die Unabhängigen dafür zu loben, dass „man ja wenigstens dort (bei der UWG) anfängt, nachzudenken“. Vielen Dank dafür, aber wir denken ganz oft nach, nicht immer, ohne uns zu Wort zu melden. In der besagten Ratssitzung haben wir uns deshalb zurück gehalten, weil wir durchaus für alle Betroffenen – die Neunkirchener Eltern, die Herdorfer Eltern, die Kollegien der Real- und der Hauptschule am Rassberg und der Don-Bosco-Schule und ganz gewiss für die Schüler sehr viel Verständnis aufbringen können !

 

Die Schließung von Schulen verursacht immer eine große Traurigkeit, denn Schule ist bei den meisten Menschen mit emotionalen, sentimentalen oder auch nostalgischen Erinnerungen verknüpft. Kinder können heute selten behaupten, „diese/jene Schule besuchten schon ältere Geschwister, meine Eltern oder gar die Großeltern!“ Wenn aber die Schülerzahlen abnehmen,

ist es gar nicht so sehr der Finanzdruck, der zu Schulschließungen führt, als vielmehr der Versuch, dennoch effiziente Formen des organisierten Lernens zu erhalten oder zu schaffen. Lebten wir auf einer westfriesischen Insel, fänden es unsere Kinder überhaupt nicht lustig, in einer Schule zu lernen, wo mangels gleichaltriger Schulkameraden sieben- und siebzehnjährige gemeinsam die Schulbank drücken. Auch Arroganz , werter Herr Weller, treibt die Räte von Herdorf und Neunkirchen nicht an, sondern der erklärte Wille, für 10- bis 16-Jährige – wohnortnah – eine gut funktionierende, stabile und schülergerechte Schulform zu etablieren. Eine Gesamtschule brauchten wir mit unserem breiten, örtlich hervorragend ausgebildeten dreigliedrigen Schulsystem bisher nicht !

 

Wegen der Tatsachen, dass die Kopernikusschule sehr unter abnehmenden Anmeldezahlen leidet, die Realschule einen fragilen Status Quo verzeichnet und die Herdorfer Don-Bosco-Schüler über kurz oder lang – nach rheinlandpfälzischen Schulrecht – ihre Existenz-

berechtigung als „Realschule plus“ verliert, ist der Plan auf Errichtung der neuen Schulform Sekundarschule nur konsequent. Da wir in Neunkirchen höchstwahrscheinlich die „eigenen“ notwendigen 75 Schüler hierfür nicht einwerben können, lag die Kooperation mit dem nahegelegenen Herdorf auf der Hand. Nicht zuletzt deshalb, weile Generationen Herdorfer Kinder unser Gymnasium und unsere Realschule (teilweise sogar die Hauptschule) besuchten, die Zügigkeiten unserer Schulen erhöhten oder sicherstellten und so unsere Schulangebote stabilisierten. Nichts, Herr Weller, wirklich nichts anderes beabsichtigen wir gewählten „Ratsherren“ jetzt, um die Schullandschaft des mittleren Hellertales zu konsolidieren. Die „Ratsfrauen“ hat Herr Weller aus unersichtlichen Gründen nicht kritisiert, die haben aber mit dafür gestimmt. Übrigens, die Kommunalwahl 2014 ist aus UWG-Sicht z.Zt. unser kleinstes Problem. Wir freuen uns aber über Neunkirchener, die sich bei der Gestaltung ihrer Heimat – auch ihrer Schullandschaft – politisch einbringen wollen. Sie sind herzlich eingeladen.

 

Die neue Sekundarschule auf dem Rassberg wird wesentliche positive Elemente der Gesamtschulen übernehmen: Ganztagsangebot, längeres gemeinsames Lernen, Durchlässigkeit, Differenzierung und vieles mehr, und dass man dort nur Abschlüsse nach Klasse 10 erreicht, ist kein Hindernis auf dem Weg zu einer allgemeinen Hochschulreife. Zur Erlangung des Abiturs wird am Rassberg gerade die Kooperation Sekundarschule - Gymnasium beitragen. Der Kooperationsvertrag ist beschlossen.

 

In einem einzigen wesentlichen Punkt Ihrer Meinungsäußerung stimmt die UWG mit Ihnen und nach unserer Kenntnis auch vielen anderen Eltern überein, sehr geehrter Herr Weller: wir hätten die betroffenen Eltern, Schüler und Lehrer mitnehmen sollen. Die umfängliche Information, die Sie vor dem Ratsbeschluss einfordern ist im Eifer der Bemühungen untergegangen, möglichst bald eine intakte Sekundarstufe in Neunkirchen zu haben.

Das bedauern wir innerhalb der UWG sehr, wir stehen aber zu den notwendigen Veränderungen der Neunkirchener Schullandschaft und vertrauen darauf, zum Wohle der Kinder entschieden zu haben. Vertrauen Sie bitte auch uns !

 

Neunkirchen im November 2013

 

Gerhard Lichtenthäler

 



 

Leserbrief von Herrn Tobias Weller in der Siegener Zeitung vom  15.11.2013 zur geplanten Sekundarschule Herdorf-Neunkirchen:

Misstrauen ist zu groß

Zur Berichterstattung über die geplante Sekundarschule in Neunkirchen (SZ vom 6. und 7. November):

Die Entscheidung, eine Sekundarschule einführen zu wollen, fiel im Rat und nicht im (rein verwaltungstechnischen) Rathaus. Ein wichtiger, aber bisher nicht beachteter Umstand. Die Aggressionen richten sich bisher lediglich gegen den Behördenleiter, der den Ratsbeschluss jetzt umsetzen muss. Entschieden haben jedoch andere.

Der Rat hätte bereits vor seiner Beschlussfassung die Möglichkeit gehabt, die betroffenen Eltern und Kinder umfänglich zu informieren. Ein Blick nach Wilnsdorf und Burbach hätte genügt, um wissen zu müssen, dass wir Eltern in dieser Angelegenheit nicht einfach mit Zahlenwerken einzufangen sind. In Wilnsdorf scheiterte das Unterfangen ganz. In Burbach wurde zwar eine Sekundarschule eingerichtet, jedoch herrscht zwischen der sterbenden Realschule und der Sekundarschule Krieg. Nicht wenige Kinder sind deshalb von der Realschule Burbach zur Realschule Neunkirchen gewechselt! Dass auf unserer Seite (Eltern) solche Entscheidungen überwiegend emotional getroffen werden, ist kein Geheimnis – vom Rat zu akzeptieren und schon gar kein Grund für Empörung. Eltern kämpfen für ihre Kinder!

Die Tatsache, dass letztendlich die Eltern der aktuellen Viertklässler entscheiden, ob die Sekundarschule errichtet wird, scheint den Ratsherren entgangen zu sein. Pure Arroganz! Werden nicht wenigstens 75 Kinder angemeldet, gibt es keine Sekundarschule. Bei der Debatte um die Sekundarschule geht es nicht um die bestmögliche Beschulung, wie der Amtmann sagt, sondern lediglich darum, die bestmögliche Finanzierung in Zeiten sprechender Mülltonnen darzustellen. Mit der Verknüpfung von Geld und Kind erreichen sie aber Eltern nicht. Die haben sich nämlich bewusst gegen einen mondänen Lebenswandel entschieden und stecken jede freie Mark (ich rechne noch in Mark) in ihre Kinder.

Uns ist wichtig, dass unsere Kinder optimal beschult werden. Und das System Realschule hat sich nun einmal bewährt. Bisher haben weder Rat noch Verwaltung brauchbare Informationen angeboten. Die Lehrer haben einen Maulkorb (Beamtenrecht) und müssen mit dienstrechtlichen Sanktionen rechnen, sofern sie sich kritisch äußern! Dass wir uns daher selbst Informationen beschaffen würden, hätte selbst der Laie wissen müssen, also auch unser Rat und der Schulträger. Vielleicht war es aber auch gezielte Desinformation, verbunden mit der Hoffnung, man könne den Eindruck erwecken, es gäbe keine Alternative. Dieser ist nämlich hier und da fälschlicherweise entstanden. Und alternativlose Sauen werden in letzter Zeit zu oft durchs Dorf getrieben. Da helfen auch die stattfindenden Infoveranstaltungen nicht mehr weiter. Zu groß ist das Misstrauen der Eltern.

Wie neutral und ausgewogen wird der Vortrag eines Regierungsbeamten sein? Herr Feuring stellt in den Raum, ob bei einigen Betroffenen nicht auch egoistische Dinge eine Rolle spielen? Wen meint er damit? Ich stelle mir die Frage, warum nicht die Einführung einer Gesamtschule beschlossen wurde? Interessant hierbei scheint mir die Tatsache, dass mindestens zwei der Mitglieder des Schulausschusses, eine davon in Personalunion stellvertretende Bürgermeisterin, selbst Lehrkräfte des dann auch betroffenen Gymnasiums sind. Ist also die Frage nach der nicht erfolgten Debatte über die Gesamtschule auch vor einem egoistischen Hintergrund erklärbar?

Franz-Josef Strauß sagte 1965 anlässlich einer Wahlkampfveranstaltung im Wahlkreis Kitzingen: Irren ist menschlich, aber immer irren ist sozialdemokratisch. Freilich eine grobe Verallgemeinerung – aber auf Herrn Feuring trifft es offensichtlich zu. Fraglich bleibt für mich derzeit nur, warum aus den Reihen der UWG nichts zu hören war. Hatte die UWG sich denn nicht auch für die Einführung der Sekundarschule ausgesprochen? Vielleicht fängt man ja wenigstens dort an, nachzudenken. Oder die UWG hat als erste Partei verstanden, dass am 25. Mai 2014 und damit kurz vor Schuljahreswechsel in NRW Kommunalwahlen abgehalten werden!

Tobias Weller, Neunkirchen, Am Kirchweg 31



 Online-Petition zum Kommunalsoli

Jetzt im Internet unterstützen

Die Landesregierung plant derzeit, scheinbar finanziell noch solide aufgestellte Städte und Gemeinden zu "zwingen", ab dem Jahr 2014 sieben Jahre lang Finanzhilfen an bedürftige Kommunen in NRW zu entrichten. Die Gemeinde Neunkirchen soll ab dem kommenden Jahr einen Betrag von über einer halben Millionen € jährlich entrichten. Dies würde zu massiven Einschnitten in vielen Bereichen führen, bzw. "Kredifinanziert" werden müssen, denn die Gemeinde Neunkirchen hat nicht mal eben 550.000 € übrig!! Den Reichtum, den die Berechnung der Landesregierung uns bescheinigt, hat die UWG-Neunkirchen bisher noch nicht gefunden!!!

 

Im Rahmen einer Online-Petition können Sie sich zu den Planungen der Landesregierung äußern und gegen den Kommunalsoli abstimmen.

Link zur online-pedition



 

Aktion Saubere Flur - Jahresreinigung

der Ehrenamtler!

 

Bei gefühlten 20 ° C Minus haben sich neulich  "Sauberfrauen - und Männer" getroffen um die Gemeinde Neunkirchen vom restlichen Müll in der Landschaft zu befreien. Gute Vorarbeit hatten tags zuvor schon bereits die Kinder geleistet und zwar im Umfeld Schule und Kindergarten.

 

 

Daher ein dickes Danke an alle Beteiligten für die jährliche Teilnahme an der Aktion saubere Flur. Langfristig gesehen hat der Einsatz der Kinder schon etwas Erfolg gebracht, das Müllaufkommen hat sich im Gegensatz zu vergangenen Jahren an vielen Stellen veringert!!! Leider aber an manchen Punkten auch erhöht!!!!
Jedoch jede Flasche, Dose, jede Zigarettenschachtel, jedes Bonbonpapier, jede Kakaotüte uvm. was achtlos in die Gegend geworfen wird, ist ein Teil zuviel!! Noch gibt es die Generation "Sauber", ( Anteil Ü 50, Ü 70ig höher als U 50!!) der es ein wichtiges Anliegen ist, dass unsere Orte nicht vermüllen, die bereit sind, dafür was zu tun, indem sie den Müll Anderer aufheben. Aber was kommt danach, stirbt die Generation aus???? Ich hoffe doch nicht, ich wünsche mir, dass es auch in der nächsten Generation, noch Menschen gibt, die sich für eine saubere Umwelt einsetzen werden.

 


Negativmeldungen dazu: Von Pfannenbergskurve bis zur Schränke - 12 Säcke Müll am Straßenrand eingesammelt!!!!! Ex und hopp - Scheibe auf - Flasche raus - nach mir die "Ehrenamtler"!!


 

 

Kunstertal: Party in der Grillanlage gefeiert; Müll nicht nach Hause mitgenommen - im Wald deponiert - nach mir die "Ehrenamtler" - Wildschweine haben sich gefreut

 

(A.Bickart)

 

 

 



 

Neunkirchener     Dorfgespräche

 

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,
die Gemeinde Neunkirchen umfasst sechs Ortsteile. Hier leben wir, hier sind wir verwurzelt. Viele von uns pfl egen hier ihre Freundschaften, sind Mitglieder eines ortsansässigen Vereines oder einer Organisation, gehen einem Beruf nach oder besuchen eine der hiesigen Schulen. Kurz: Die Gemeinde Neunkirchen ist unser Lebensmittelpunkt.
Jeder der sechs Ortsteile hat seine eigene Struktur, sein eigenes Entwicklungspotential. Und jeder von uns hat eigene Vorstellungen und Vorschläge, wie die Ortsteile und die gesamte Gemeinde in Zukunft aussehen könnten.
Um Ihre Visionen zu erfahren, gemeinsam darüber zu diskutieren und Lösungen zu fi nden, um unsere Gemeinde noch lebenswerter zu machen, laden wir Sie ein zu der Initiative: „Neunkirchener aktiv“ – wie wollen wir morgen leben?“. Im Rahmen mehrerer Dorfgespräche
wird zunächst der Ist-Zustand der jeweiligen Ortsteile analysiert. Dieser bildet die Basis für Gesprächsrunden, in
denen zukunftsorientiere Entwicklungsschritte diskutiert werden sollen.
Teilen Sie uns mit, wie Sie in unserer Gemeinde leben möchten und was wir dafür tun können. Wir sind gespannt auf Ihre Meinung, Ihre Kritik und Ihre Ideen. Und wir bauen auf Ihre Mitarbeit. Sie sind ganz herzlich eingeladen!
 

Ihr
Bernhard Baumann
Bürgermeister

 

http://www.neunkirchen-siegerland.de/media/custom/2027_1113_1.PDF?1350463213


 


 

 

30.11.2011          Wir sind nicht alleine:

 

 

Die Kommunen in Deutschland (ohne die Stadtstaaten) hatten im ersten Halbjahr 2010 ein Finanzierungsdefizit in Höhe von 7,8 Milliarden Euro, 2009 waren es nur 4,2 Milliarden. Um 0,2 Prozent gesunkenen Einnahmen mit 76,8 Milliarden standen um 4,3 Prozent gestiegene Ausgaben von 84,7 Milliarden gegenüber. Allein die Sozialausgaben waren schon 2009 erstmals über 40 Milliarden Euro gestiegen, für 2010 wird ein weiterer Anstieg um 1,5 Milliarden erwartet. Und bis zum Jahr 2013 prophezeit der Deutsche Städtetag eine Zunahme auf voraussichtlich mehr als 45 Milliarden Euro.

 

15.09.2011      Gemeinsamer Antrag von UWG und CDU  

                                    " Parken rund ums Rathaus"

                      

 

12.09.2011      Gutscheine für die Erstklässler

 

27.07.2011      Wiesengräber auf Friedhöfen der Gemeinde  

                       Neunkirchen und wie sie auf Friedhöfen in anderen 

                       Kommunen angelegt


 

04.01.2011      UWG-Neunkirchen sagt DANKE! !!!!       

                                              

10.09.2010      Ratsinformationssystem  Gemeinde Neunkirchen

 



 

Magnus Staehler aus Langenfeld zu Gast in Neunkirchen

Am Montag den 17.08.09 hatte die CDU-Neunkirchen den "1-2-3-Schuldenfrei" Bürgermeister Magnus Staehler aus Langenfeld zu einem sehr interessanten Vortrag eingeladen.

Er hat es gemeinsam mit den Bürgern und der Politik geschafft, die Stadt in 15 Jahren - schuldenfrei - zu machen. Es war ein langer, harter Weg, der mit viel Überzeugungsarbeit gepflastert war, bis das am 3.10.2008 die Schuldenuhr der Stadt auf 0,00 € sprang. So wie er sagte, aber auch ein Weg, der Spaß gemacht hat, der sich gelohnt hat, weil viele ihn mitgegangen sind und man gemeinsam, das einmal gesteckte Ziel erreicht hat.

Obwohl es eine von der CDU-Neunkirchen organisierte Veranstaltung war, hätte es eine Pflichtveranstaltung sein sollen, für alle Neunkirchener Kommunalpolitiker und die, die es bei der nächsten Wahl werden wollen, sowie für die Mitarbeiter aus der Verwaltung. Leider war die Beteiligung von beiden Seiten sehr dürftig. Hier ein 2. Mal über den parteipolitischen Schatten gesprungen, hätte sich gelohnt!!
Klar kann man das, was Langenfeld geschafft hat nicht 1:1 übernehmen, aber Vieles doch als Anreiz und Motivation mitnehmen. Z.B. dass Langenfeld es geschafft hat, einen Bewusstseinswandel in der Bevölkerung zu vollziehen und man sich von der "Vollkasko-Mentalität" verabschieden und dem Bürger vermitteln konnte, dass jeder seinen Beitrag leisten muss, um ein gemeinsam gestecktes Ziel zu erreichen. Ein Ziel, für das sich der Einsatz gelohnt hat. Bewusstseinswandel dahingehend, dass eine Gemeinde den Bürgern und den dort ansässigen Unternehmern gehört, sie sind die Gesellschafter einer Stadt oder Gemeinde. Das man weg muss von dem jahrzehntelang gereiften Behördencharakter, hin zum Teamplayer, dahin, dass Politik und Verwaltung sich als Dienstleistern der Gesellschafter verstehen.

Der Vortrag hat wieder mal gezeigt, dass es auch anders gehen kann, wenn viele an einem Strang ziehen und sich auf den Weg machen, ein gestecktes Ziel zu erreichen. Nur gemeinsam kann dies gelingen, dies wünsche ich mir für meine Heimatgemeinde. Jeder sollte sich mal Gedanken machen, was für einen Beitrag kann ich leisten, von welchen veralteten Denkmustern muss ich mich mal verabschieden, damit Neunkirchen wieder zu einer lebendigen Gemeinde wird, wo jeder gerne lebt und sich wohlfühlt. Damit wäre schonmal ein Anfang gemacht,

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

 

 

A. Bickart

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